Samstag, 10. September 2016

Es verspricht ein perfekter Wettkampftag zu werden. Unser letzter Triathlon in diesem Jahr. Nicht alle geplanten  Wettkämpfe konnten wir bestreiten, weil uns Infekte ausbremsten. Wir, damit meine ich meinen Mann und mich. Beide Altersklasse 60 und Späteinsteiger, leidenschaftliche Läufer und seit einigen Jahren auch Triathleten. Während mein Mann stolzer Finisher einiger Mitteldistanzen (1900m schwimmen/ 90 km Rad fahren/21 km laufen ) ist, habe ich es bislang nur zur Olympischen Distanz (1500m/ 40 km/ 10km ) geschafft.

Aber heute ist als Finale eine lockere Sprintdistanz angesagt. Bei  fehlerfreiem Sommerwetter in Vreden.  Als Verwöhn -Faktor gilt die Bewältigung der 500 m Schwimmstrecke im beheizten 50m Becken des Vredener Freibades, wo sich auch die  Wechselzone  und der Zieleinlauf befinden. Nach dem Schwimmen geht es von der Wechselzone aus auf die 18 km lange Radstrecke. Nachdem das Fahrrad wieder  in der Wechselzone geparkt ist, entledigt man sich der Radausrüstung, schlüpft in die Laufschuhe und ab geht es auf die Laufstrecke. Wer sich vor Wettkampfbeginn nicht ortskundig gemacht hat, hat hier die unerwünschte Gelegenheit,  viel Zeit zu verlieren. Wechselzonen und Wettkampfstrecken sind meist unübersichtlich. Ärgerlich ist es, wenn man den Ausgang zur Rennstrecke im Wettkampffieber nicht findet. Die 5 km Laufstrecke besteht aus 2 Runden. Auch hier ist wieder Orientierungsgeschick von Vorteil. Aber mit etwas Aufmerksamkeit bewältigt man die Strecke ohne verschenkte Meter und landet glücklich und stolz im Ziel, wo man Dank vieler ehrenamtlicher Helfer in ein Schlaraffenland der Erfrischungen purzelt.

Und dann kommt  als Höhepunkt des Wettkampfes  für uns noch der Platz auf dem Siegertreppchen.

Mein Mann erreichte mit der Zeit von 1:13:09 den 1. Platz seiner Altersklasse und ich Platz 1 mit der Zeit von 1:19:04 in gleicher Altersklasse.

Die Herausforderung eines Triathlons besteht in der Bewältigung der drei unterschiedlichen Sportdisziplinen in lückenloser Abfolge auf Wettkampfebene.  Fast jeder Triathlet hat dabei auch seine Problemdisziplin. Bei uns waren es gleich zwei. Sich ab einem Alter von 55 Jahren vom  Gelegenheitsschwimmer zum Kraul- Ausdauerschwimmer  und vom Shoppingradler zum Rennradfahrer zu trainieren, verlangt sportlichen Ehrgeiz und Zeit. Letzteres  erhalten wir durch den Verzicht auf TV-Konsum.

Die vierte Disziplin eines Triathlons besteht aus der richtigen Zusammenstellung der Ausrüstung für den Wettkampftag. Sinnvoll ist es, am Tag vor dem Wettkampf alles fertig (und in einwandfrei technischem Zustand ) zu packen. Eine Liste ist hier hilfreich, da viel unterschiedliches Pflichtmaterial notwendig ist.

Ich verspreche jedem am Triathlon Interessierten: es lohnt sich.

 

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Am 3. September fuhr eine M30/35- Mannschaften der STG Lingen-Nordhorn zur Deutschen Meisterschaft Team (früher DAMM) nach Essen. Der größte Erfolg war eigentlich schon die Qualifikation, die am 12. Mai in Lingen gelang. Da erreichte die STG, die extra mit dem Ziel, diese DM zu erreichen gegründet wurde, mit 8407 Punkte ein gutes Ergebnis und gehörte damit zu den 6 besten Mannschaften, die im Juli vom deutschen Leichtathletikverband eingeladen wurden.

Früh aufstehen hieß es dann am Samstag morgen, die Ersten mussten um 07:45 zur Teambesprechung in Essen sein, das übernahmen Heiner Krämer und Markus Ahrens. Alle anderen trafen sich um 06:45, erster Wettkampf war um 10 Uhr. Im Vorfeld gab es noch "Angst" um die Anfangshöhe Hochsprung, da mit Wolfgang Herbers einer von zwei Hochspringern, die diese Anfangshöhe locker drauf haben, ausgefallen war. Entsprechend war der Auftrag an die Teilnehmer der Besprechung, die Anfangshöhe etwas runterzuhandeln. Das dies gelungen war, erfuhren wir schon im Bulli, das war schon mal eine große Erleichterung.

Richtig los ging es dann um 10 Uhr mit Weitsprung und um 10:20 Uhr mit Kugelstoßen. Beide Disziplinen endeten über dem Ergebniss aus Lingen und über Soll mit 5,59 m (Ralf Niehaus) und 5,18 (Holger Theissling), spätestens da war die Grundstimmung noch besser! Im Kugelstoßen ging es dann so weiter: Beide Ergebnisse über Soll, Harald Köhler (11,86) un Holger Gellink konnten überzeugen, mehr Punkte als die Sporthochschule Köln!  Der emotionale Höhepunkt war dann der Hochsprung! Alle Mannschaften waren komplett an der Anlage versammelt, jeder feuerte jeden an, auch über Mannschaftsgrenzen hinweg! Großer Jubel bei unserer STG bei den Sprüngen von Hoger Theisling, der mit 1,48 Jahresbestleistung angereist war, und sowohl 1,55 als auch 1,60 im 2. Versuch sehr souverän übersprang. Zusammen mit den 1,70 von Ralf Niehaus auch in der Dritten Disziplin mehr Punkte als geplant! Das zog sich auch durch die Läufe über 800 m mit Stefan Würth, Birger Wieking und Markus Ahrens, über die 3000 in gleicher Besetzung, wie durch den Diskuswurf mit Holger Gellink, Harald Köhler und Ingo Buscher und mitstarken Sprints (100m) von Holger Theisling, Robert Penniggers und Ralf Niehaus durch, so dass schon vor dem abschließendem Staffellauf klar war, dass nur das Scheitern beider Staffeln eine Leistung oberhalb der Qualileistung von Lingen verhindern konnte. Beide Staffeln (Heiner Krämer, Holger Theisling, Ralf Niehaus und Robert Penniggers in Staffel 1 sowie Reinhard Frericks, Birger Wieking, Markus Ahrens und Stephan Würth) kamen aber sauber durch, und so standen am Ende 8606 Punkte und Platz 5 zu Buche! Für einen Platz auf dem Treppchen kamen wir nie in Frage, das war ziemlich schnell klar, war aber auch nie das Ziel! Es war wirklich die deutsche Spitze der Seniorenleichtathletik in Essen, was wir bei Weitsprüngen deutlich über 6 m, bei 11,06 über 100 m oder 49,98 m im Diskus anerkennen mussten. 

Es blieb aber auch die Erkenntnis, das wir in keiner Disziplin sehr weit weg waren, wir haben uns in keiner Disziplin blamiert! Außerdem haben alle Teilnehmer den Tag als sehr angenehm erlebt, es war ein großer Zusammenhalt in den Mannschaften und auch zwischen den Mannschaften. Der Tag hat sehr viel Spaß gemacht, das ganze muss unbedingt wiederholt werden, da waren sich bei der Siegerehrung, die alle mitgemacht haben, alle einig: 2017 in Kevelaer sind wir wieder dabei!

Stefan Würth, Reinhard Frericks, Harald Köhler, Ralf Niehaus, Holger Theisling, Robert Penniggers

Holger Gellink, Birger Wieking, Ingo Buscher, Heiner Krämer, Markus Ahrens

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Beim diesjährigen Staffelsportfest mit den Regionsmeisterschaften der Langstaffeln U14 über 3x800 Meter am 31.08.2016 im Emslandstadion konnten unsere Athletinnen und Athleten mit guten Leistungen überzeugen.

Der erste Startschuss fiel um 17:45 Uhr mit den 3 x 800 Meter Staffeln der Altersklasse männliche und weibliche Kinder U12. Erfolgreichste Staffel dieses gemischten Laufs war die weibliche Staffel des VfL Lingen, die in der Besetzung Sina Brockhaus, Jana Wahler und Marleen Kropp, in einer Zeit von 8:34,00 Minuten weit vor den anderen Staffeln ins Ziel kam und sich den Sieg sichern konnte. Es folgte die Staffel des SV Bawinkel (9:05,00 Minuten). Die Staffel der männlichen Kinder U12 in der Besetzung Laurenz Berndt, Henner Varel und Torben Lillie wurde in diesem Lauf Dritte, belegte in der Altersklassenwertung aber dennoch den ersten Platz.

Beim Start der 4x75 Meter in der Klasse U14 war an diesem Tag leider nur eine Staffel am Start. Die weibliche Staffel des VfL Lingen (Hannah Schnittker, Judith Feldmann, Anna Böttcher, Sophie Lögering) überzeugte mit perfekten Wechseln und einer sehr guten Zeit von 41,79 Sekunden. Diese Leistung war trotz der geringen Beteiligung eine gelungene Generalprobe für den nächsten Staffelwettkampf am kommenden Wochenende in Papenburg, bei denen unsere Mädchen ihre Leistung noch einmal verbessern wollen.

Beim Start über die 4x100 Meter um 18:15 Uhr konnten die Staffeln des VfL Lingen gleich zwei Erfolge feiern. Sowohl in der Altersklasse der weiblichen Jugend U18 (Katharina Junk, Celia Riddering, Juline Frenzer und Jana Feldmann) als auch in der weiblichen Jugend U16 (Annika Rhode, Paulina Wiegmann, Paulina Kampel und Hanna Degenhardt) belegten unsere Staffeln den ersten Platz. Für eine Überraschung an diesem Abend sorgte Staffel der U16, die in einer Zeit von 55,37 Sekunden, aufgrund besserer Wechsel, knapp vor der älteren U18 Staffel (56,17 Sekunden) ins Ziel kam. Im gleichen Lauf gewann die Männerstaffel des SV Union Meppen konkurrenzlos und sicherte sich den ersten Platz in 46,65 Sekunden. Außer Konkurrenz startete in diesem Lauf die Staffel der Startgemeinschaft Meppen Osterbrock, sie kam in guten 55,14 Sekunden ins Ziel.

Im Anschluss folgten die Läufe der Regionsmeisterschaft über 3x800 Meter für die Altersklassen der U14. Sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungs waren jeweils zwei Staffeln am Start. Den Lauf der männlichen Jugend U14 entschied die erste Staffel der LG Papenburg Aschendorf in 8:42,91 Minuten für sich und verwies die zweite Staffel in diesem vereinsinternen Duell auf Rang zwei (9:13,39 Minuten).

Im Lauf der weiblichen Jugend U14 blieb es bis zum Schluss spannend. Unsere Staffel in der Besetzung: Anna Böttcher Charleen Albers und Sophie Lögering, zeigte sich in einer sehr guten Form und blieb dicht hinter der Staffel des SV Sparte Werlte. Beim letzten Wechsel lagen beide Staffel gleich auf und es wurde zu einem Entscheidungsrennen zwischen den Schlussläuferinnen Ina Hanekamp (SV Sparta Werlte) und Sophie Lögering (VfL Lingen). Erst kurz vor Schluss musste sich Sophie der deutlich stärkeren 800 Meter Spezialisten Ina geschlagen geben. Am Ende erreichte unsere Staffel einen guten zweiten Platz in einer Zeit von 8:26,27 Minuten. Die Siegerstaffel erreichte das Ziel nur rund 6 Sekunden früher in 8:20,52 Sekunden. Im gleichen Lauf lief unsere Staffel der männlichen Jugend U16 (Luc Kettler, Moritz Brockhaus und Noah Werner in einer Zeit von 8:16,13 auf den ersten Platz der Altersklasse U16.

Im darauffolgenden Einlagenlauf über 300m um 19:15 Uhr siegte Elisa Fennen in 45,55 Sekunden vor ihrer Vereinskameradin Melissa Sprengel (46,97 Sekunden) von der LG Papenburg Aschendorf. Den dritten Platz der Altersklasse W14 sicherte sich Paulina Wiegmann vom Vfl Lingen. Ebenfalls aus unserem Verein erfolgreich war Paulina Kampel die sich in 46,11 Sekunden den ersten Platz der Altersklasse W15 sichern konnte.

Im 4x400m Lauf der Frauen wurde es dann noch mal richtig laut im Stadion. Die Staffel des VfL Lingen in der Besetzung: Marie Weeme, Lena Fockenbrock, Judith Staudenmeyer und Wemke Niemann, lief im Alleingang zu einer herausragenden Zeit von 4:17,31 Minuten. Mit dieser Zeit liegen sie in der aktuellen niedersächsischen Landesbestenliste auf Rang vier.

Den Schlusslauf des Abends bildeten die 1000 Meter. In dem aus mehreren Altersklassen gemischten Lauf ging Andre Dehoust vom SV Union Meppen in einer sehr guten Zeit von 2:44,69 Minuten als Sieger hervor und profitierte dabei von der hervorragenden Tempomacherarbeit seines Teamkameraden, der die ersten 600 Meter als Tempomacher fungierte. Die Athletin des VfL Lingen Isa Willenbrock blieb mit 3:45,43 deutlich unter der magischen vier Minuten Grenze und gewann in der Alterklasse W40. Ebenfalls Erste wurde Susanne Brockhaus (W45) in guten 4:11,66 Minuten. Ihre Teamkameradin Martina Niemann sicherte sich den Sieg der W60 in einer Zeit von 4,00,71 Minuten und machte somit das Tripple für den VfL Lingen komplett.

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Unsere Trainerin Franziska Meyer, die sich für ein Auslandspraktikum derzeit in den USA aufhält, startete am Samstag bei einem Benefizlauf an der Alvin High School in Texas. Aufgrund der hohen Temperaturen von 27°C startete der Lauf über die 5km Strecke schon um 07:30 Uhr. Bereits nach 27:46 Minuten war Franziska wieder im Ziel und wurde dritte in der Frauenklasse der 20- bis 24-Jährigen.

Die gesamten Einnahmen des Laufes gehen zugunsten der „Benjamin James Garcia Memorial Stiftung“ die sich für die Vergabe von College-Stipendien an High School Schülerinnen und Schüler einsetzt.

 Wir wünschen Franziska noch viele tolle Erlebnisse in den USA und freuen uns über diesen tollen Erfolg und das gezeigte Engagement.

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Bei den Landesmeisterschaften in Delmenhorst konnten vor allem Meta Frericks und Jan Hansmann glänzen.

Meta erreichte in bei allen drei Starts Bestleistung, wurde dabei mit 24,10 m im Hammerwurf dritte und jeweils 5. im Kugelstoßen (9,90 m) und Diskuswurf (25,63 m).

Jan belegte mit Zeiten von 11,47 und zweimal 11,50, was Platz 7 über 100 m in der MJU20 bedeuteten, sowie 22,92 s beim 5. Platz über 200 m, dass er zur Zeit der schnellste Emsländer ist.

Marie Weeme lief in 2:28,44 s über 800 m nah an ihre Bestleistung. Bei Nicole  Borth, Katharina Junk und Greta Weeme machten sich Verletzungspausen bzw. die Pause in den Sommerferien bemerkbar, und sie konnten nicht in Einzeldisziplinen ins Finale einziehen. Die 4*100 m Staffel der Stg Haren-Lingen mit Jasmin Koop und Sophia Albers aus Haren, sowie Katharina und Greta lief Saisonbestleistung und wurde 8.

Pech hatte Eva Greiving, die als schnellstgemeldeste über 800 m leider krank wurde und nicht staten konnte. Zum Glück konnte sie Platz 1 in der niedersächsischen Bestenliste behalten.

 

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