VfL-Triathleten auf der Langdistanz erfolgreich

3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und zum Finale einen Marathon, also 42,195km Laufen. Das sind die Anforderungen auf einer Langdistanz im Triathlon.

Bewältigt wurden diese Strecken von unseren Top-Triathleten Thorsten Stevens in 10:37:59 mit Platzierungen im ersten Viertel eines hochklassig besetzten Starterfeldes und Julius Wiggerthale in 09:46:06 auf einem herausragenden Gesamtplatz 11! Während Thorsten sich für den Ironman in Italien entschieden hatte, zog es Julius spontan nach Arnhem in die Niederlande, um an den Start zu gehen.

Grund genug, dass beide ihre Erfahrungen hier selbst schildern:

Thorsten Stevens
„Jetzt habe ich tatsächlich meine erste Langdistanz gemacht und sicher ist, dass es nicht die letzte war. Es ist so kurz nach dem Wettkampf immer noch unbegreiflich die Langdistanz gefinisht zu haben und ein Ironman zu sein, aber irgendwann realisiert man das wohl noch.

Es war richtig schön beim Ironmman in Italien und seitens des Veranstalters hat es an nichts gefehlt! Das Wetter war auch total Mega. Beste Bedingungen, sonnig, ohne einen Tropfen Regen. Die Kulisse am Strand, mit dem Zieleinlauf, morgens wenn am Horizont über dem Meer die Sonne aufsteigt. Und dann startest du mit dem Schwimmen, einfach grandios.

Die 3 Disziplinen liefen gut ab. Das Schwimmen wie auch das Radfahren konnte ich nahe am Plan meistern. Das Laufen war so ein Ding für sich, die Muskulatur der Oberschenkel hat nach dem langen Radfahren leider etwas dicht gemacht, wenn ich schneller laufen wollte.


Am Ende Stand aber der unvergessliche Zieleinlauf, mit jubelnden Zuschauermassen und dem Ausruf des Sprechers im Ziel „THORSTEN you are an IRONMAN“.Auf das Ergebnis geschaut war es für meinen ersten Wettkampf sehr in Ordnung und lässt mir auch noch ‚Luft nach oben‘. Das ist zusätzlich motivierend, es wieder zu versuchen.“

Julius Wiggerthale
„Ich hatte mich spontan für eine Langdistanz angemeldet da ich für dieses Jahr keinen Wettkampf eingeplant hatte. So lagen Aero-Helm und -Suit noch in Linz und entsprechend bin ich mit einfachen Sportoutfit gestartet (das erklärt das ungewöhnliche Aussehen auf den Bildern).

Es war eine kleine Veranstaltung in Arnheim mit 130 Teilnehmern auf der LangdistanzDas Schwimmen war im See und bis auf einen kleinen Verschwimmer unspektakulär, die Zeit mit einer Stunde 2 Minuten eher mäßig, in Anbetracht des Umweges aber doch in Ordnung. Die Radstrecke bestand aus 3 runden 60 km mit Wendepunkt circa ein Drittel der Strecke ging durch die Ortschaften mit einigen Schaffen wenden die anderen 2 Drittel über den Deich entlang dem Niederrhein und der Waal. Leider hatte ich auf dem Fahrrad meine Verpflegung schon nach gut 10km verloren, sodass ich auf Iso des Veranstalters zurückgreifen musste. Das ging bis KM 100 gut, aber dann kam der Einbruch. In Kombination mit starkem Wind sank mein Temposchnitt von circa 38 km/h besprochen Stunde auf 35km/h und die angepeilten 4 Stunden 50 für das Radfahren verpasste ich so deutlich.

Mit leeren Energiespeichern ging es dann entsprechend langsam auf die Laufstrecke. Statt mit geplanten 4:30min/km bin ich mit 4:50min/km angelaufen, um sicher ins Ziel zu kommen. Dieses Tempo konnte ich aber gut halten und zum Ende sogar noch einmal etwas steigern. So wurde es dann eine Gesamtzeit von 9 Stunden 46 und Platz 11 im Starterfeld. Mein Ziel von 9h 20min. habe ich zwar verpasst aber für die erste Langdistanz bin ich trotzdem zufrieden.“


Unseren beiden Athleten nochmals herzlichen Glückwunsch zu den herausragenden Leistungen!

Weitere Infos zu den Events und allen Ergebnissen finden sich hier:

Ironman Italia Emilia-Romagna

Gelreman

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