VfL Kampfrichterteam bei den Deutschen Meisterschaften Mehrkampf in Hannover

Bei den dreitägigen Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Hannover war der VfL Lingen nicht nur als Zuschauer dabei. Unser Kampfrichterteam war über das komplette Wochenende im Einsatz – und damit ziemlich nah dran an Deutschlands Mehrkampf-Spitze.

Mit dabei waren Maike als Obfrau im Weit- und Stabhochsprung, Melanie als Bahnrichterin sowie bei der EDM-Messung und im Speerwurf, Wemke als Kampfrichterin Start, Simon im Platzbau und als Schiedsrichter Bahn, Jan als Protokollführer im Hochsprung, Diskus und Weitsprung sowie Ingmar als Obmann im Hochsprung und Kampfrichter beim Speerwurf und Diskus.

Kurz gesagt: Vom Aufbau und der ersten Messung bis zum letzten Start war das VfL-Kari-Team mittendrin im Geschehen. Als eher kleinerer Verein stellte der VfL dabei mehr Kampfrichter als so mancher großer und bekannter Leichtathletikverein aus Deutschland. Ein ziemlich tolles Zeichen dafür, wie viel Engagement in den Mitgliedern des VfL steckt.

Drei Tage lang ging es Schlag auf Schlag. Ermittelt wurden die Deutschen Meisterinnen und Meister im Mehrkampf der M/W14, M/W15, U18, U20, U23 und der Hauptklasse. Der Zeitplan war entsprechend pickepackevoll – und die Pausen eher von der Sorte „Kurz Pipi, Schluck trinken und wieder ab auf die Anlage“.

Dafür stimmte das Drumherum: tolle Teams, gute Stimmung und ein starker Zusammenhalt sorgten dafür, dass auch die langen Tage Spaß machten. Auch das Wetter spielte größtenteils mit – abgesehen von einem ziemlich heftigen Regenguss am Freitagnachmittag.

Und natürlich hat so ein Einsatz auch seine besonderen Seiten. Näher kommt man an die Starts und Leistungen der deutschen Mehrkampf-Spitze kaum heran. Mal eben aus nächster Nähe zu sehen, wie die besten Mehrkämpferinnen und Mehrkämpfer Deutschlands ihren Wettkampf bestreiten, ist schon ziemlich cool. Auch wenn man dabei selbst gerade eher mit Messung, Protokoll oder Startkommando beschäftigt ist.

Anstrengend war es, Spaß gemacht hat es trotzdem allen, schließlich ist es auch für Kampfrichter etwas Besonderes, Teil einer deutschen Meisterschaft zu sein. Und so ging es nach drei vollen Tagen zwar müde, aber ziemlich zufrieden zurück nach Lingen. Mitgenommen haben wir nicht nur lange Tage auf dem Sportplatz, sondern auch die Erkenntnis: Der VfL Lingen braucht sich mit seinem Kampfrichterteam auch auf nationaler Bühne nicht zu verstecken.

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