Nachdem für die ursprünglich geplante Olympische Distanz unserer Trias in Münster kein Startplatz mehr verfügbar war, meldete Daniel beim zeitgleich stattfindenden Triathlon in Steinbeck. Eine Entscheidung, die sich als voller Erfolg herausstellen sollte.
Bereits die Anreise sorgte für besondere Eindrücke: Ohne es zunächst zu bemerken, befand sich Daniel mit dem Auto bereits auf Teilen der Rennradstrecke und konnte einige Athleten schon im Wettkampf beobachten.
„Da wusste ich direkt, dass heute etwas Besonderes auf mich wartet“, erzählt Daniel rückblickend.
Am Veranstaltungsgelände angekommen, präsentierte sich der Triathlon hervorragend organisiert. Die Wechselzone war optimal gelegen und direkt an Schwimm-, Rad- und Laufstrecke angebunden. Die Schwimmstrecke im Mittellandkanal, durfte trotz der hohen Temperaturen noch im Neoprenanzug geschwommen werden. Daniel fand schnell seinen Rhythmus und ging nach einer starken Schwimmleistung unter 32 Minuten auf die Radstrecke.
„Mit der Schwimmzeit war ich wirklich zufrieden. Das Wasser lag mir deutlich besser als erwartet und ich konnte direkt auf dem Rad weiter angreifen“, so Daniel.
Hier wartete gleich ein besonderes Highlight: Eine anspruchsvolle Steigung von bis zu zwölf Prozent, gefolgt von einer spektakulären Abfahrt. Auf den 40 Radkilometern zeigte Daniel eine starke Leistung und erreichte mit einer Zeit von 1:12 Stunden ein Ergebnis, das seine Erwartungen sogar übertraf.
„Die Strecke war anspruchsvoll, aber genau das hat den Reiz ausgemacht. Besonders die Kombination aus steilem Anstieg und schneller Abfahrt hat richtig Spaß gemacht“, berichtet er.
Anschließend ging es auf die Laufstrecke entlang des Mittellandkanals. Bei sommerlich heißen Temperaturen waren zwei Runden zu absolvieren. Dank der hervorragend organisierten Verpflegungsstationen, einiger schattiger Abschnitte und sogar privater Rasensprenger entlang der Strecke konnten die Bedingungen gut gemeistert werden. Trotz der Hitze gelang es Daniel, das Tempo hochzuhalten und die Laufstrecke mit einer Pace im Bereich von fünf Minuten pro Kilometer zu absolvieren.
„Die Temperaturen waren schon eine Herausforderung. Umso mehr habe ich mich über jede Verpflegungsstation, jeden Schattenplatz und die Rasensprenger am Streckenrand gefreut“, sagt Daniel schmunzelnd.
Am Ende wurde der Einsatz mit einem hervorragenden 5. Platz in der Altersklasse sowie Rang 28 in der Gesamtwertung belohnt.
Nach dem Zieleinlauf konnten sich die Teilnehmer an den zahlreichen Getränke- und Essensständen stärken, wo ein engagiertes und bestens gelauntes Helferteam für eine angenehme Atmosphäre sorgte.
Sein Fazit fällt daher eindeutig aus: „Steinbeck war für mich eine echte positive Überraschung. Die Organisation, die Strecken und die Stimmung waren hervorragend. Ich kann die Veranstaltung jedem Triathleten uneingeschränkt empfehlen.“
Für Daniel Lauxtermann war der Triathlon in Steinbeck damit nicht nur ein sportlich erfolgreicher Wettkampf, sondern auch ein rundum gelungener Tag, der sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.
(Gerd Dirschauer)