Am Samstag den 24.09.2016 feierte unser Verein mit einem großen Sportfest sein 60-jähriges Jubiläum. Mehr als 400 Gäste folgten der Einladung und hatten ab 14:00 Uhr die Möglichkeit sich das breite sportliche Angebot vor Ort näher anzuschauen. Geladen waren alle sportlich Interessierten sowie die Mitglieder der umliegenden Vereine.

An mehreren Infoständen präsentierten sich die unterschiedlichen Trainingsgruppen, die angefangen beim Gesundheitssport, den Laufgruppen zur Langstrecken und Marathonvorbereitung, dem Projekt „LinaS“ für Inklusion im Sport, den Kinder- und Jugendgruppen bis hin zur neu gegründeten Triathlonsparte und den wettkamporientierten Leistungsgruppen, mit vielen Fotos und persönlichen Gesprächen auf sich aufmerksam machen konnten.Am Stand der Firma Sportsworld konnte zudem die neue Kollektion der Vereinsbekleidung anprobiert und zu einem besonderen Jubiläumspreis vorbestellt werden.

Einen besonderen sportlichen Reiz bot das angebotene Schnuppertraining. Über den Tag verteilt bestand insgesamt vier Mal die Möglichkeit einen Teil der vielen leichtathletischen Disziplinen hautnah mitzuerleben. Unter Anleitung fachkundiger Trainer absolvierten die Teilnehmer die spezifischen Trainingsschwerpunkte in den Disziplinen Sprint, Weitsprung, Hochsprung, Kugelstoßen, Speerwerfen, Hürdensprint oder Stabhochsprung. Wem diese sportliche Herausforderung noch nicht genügte, der konnte im Anschluss seine Leistungsfähigkeit in einem Teamdreikampf, mit Familie und Freunden, direkt unter Beweis stellen. Ein großer Erfolg war auch die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens. Insgesamt motivierten sich an diesem Tag mehr als 60, zum überwiegenden Teil junge Menschen dazu, die geforderten Bedingungen für das Sportabzeichen zu erfüllen.

Im Anschluss an dieses sportliche Nachmittagsprogramm, folgte mit der Ziehung der Tombolagewinner die Überleitung in den gemütlichen Teil des Abends. Nach der Einweihung der neuen und in Eigenleistung ausgestatteten Doppelgaragen für Trainings- und Wettkampfgeräte feierte alle Gäste, bei Grillbuffet, Getränken und einer beeindruckenden Feuershow noch bis spät in die Nacht, ein gelungenes Vereinsjubiläum.

Weitere Bilder findet ihr hier.

 

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In der Zeitung ist ja  immer zu wenig Platz. Das war schon eine ganz große Veranstaltung im Lingen am 18. September, 37 gemeldete Mannschaften und über 300 gemeldete Starter waren deutlich mehr als im Jahr zuvor. Wir selber waren mit 3 Mannschaften, davon 2 Startgemeinschaften, dabei.  Das bedeutete für uns, das etwa 50 Athleten aktiv am Start waren, etwa 60 Kampfrichter und zusätzlich noch etwa 10 Personen in der Cafeteria, mehr als 100 Mitglieder des VfL Lingen waren an diesem Tag aktiv, um für den reibungslosen Ablauf zu sorgen!

Aus unserer Sicht lief der Wettkampf hervorragend, der Zeitplan konnte zu jeder Zeit eingehalten werden, das Wetter spielte mit, die Stimmung in den Mannschaften und unter den Mannschaften war sehr gut. So ist Leichtathletik Mannschaftswettkampf, davon sollte es viel mehr geben! 

Die Leistungen waren in allen Wertungsgruppen ansprechend,  Lingen hat  einen wunderschönen Leichtathletiktag erlebt!

Jetzt zu den Leistungen unserer Mannschaften. Unsere Mannschaft in der WJU20 trat in der Wertungsgruppe 2 an, die sehr stark besetzt war, und erreichte mit guten Leistungen den dritten Platz. Auch wenn das Ziel eigentlich Sieg war, die Leistungen waren auf einem hohen Niveau, die Mannschaft erreichte etwa die erhoffte Punktzahl, leider waren zwei sehr starke Mannschaften an diesem Tag besser, Glückwunsch  hier vor allem an die Startgemeinschaft Werlte-Löningen-Ankum! Auch weil sich die Starterinnen untereinander hier wirklich gut kennen, hat dieser Wettbewerb sehr viel Spaß gemacht!

Unsere U16 Startgemeinschaft mit Haren und Twist ging als großer Favorit an den Start, hatten doch alle drei Vereine sehr starke Starterinnen aufzubieten,und auch die Anzahl der Starterinnen war sehr groß. Entsprechend gab es in den meisten Wettbewerben nicht nur starke Leistungen bei den Punktelieferantinnen, sondern auch bei den Leistungen drei und vier. Am Ende betrug der Vorsprung fast 1000 Punkte, und die Mannschaft wurde mit neuem Kreisrekord Landesmeister! Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle noch einmal!

Die dritte Mannschaft war die Startgemeinschaft Lingen-Nordhorn, die in der Männer- Hauptklasse an den Start ging. Diese Startgemeinschaft war eigens für den Zweck, hier zu gewinnen,gegründet worden, was sehr souverän gelang. Das Durchschnittsalter dieser Mannschaft war sicherlich auch relativ normal für eine DMM-Männermannschaft, aber die Streuung war groß... Es gingen Jugendliche der Jahrgänge 2001 und 2002 ebenso an den Start wie Senioren, die schon in der M55 starten dürfen! Die Mischung war aber sehr gut!  Bester Einzelpunktelieferant war mit Julius Wiggerthale (Hoch1,88) einer unser Jüngsten, und unsere Ältesten konnten im Kugelstoßen überzeugen.  Auch hier war am Ende der Vorsprung recht komfortabel, die erste Staffel kam in diesem Jahr gut durch, und vor dem abschließendem 5000 m Lauf lag der Vorsprung bei etwa 5 Minuten. Da konnten die Läufer sich seelenruhig ansehen, dass der schnellste Läufer  der Konkurrenz in einem starken Rennen sogar den Zweitplatzierten überrunden konnte. Es blieb bei etwa 300 Punkten Vorsprung, selten war eine emsländische Mannschaft besser, der Kreisrekord wurde nur knapp verfehlt!

Das war ein wunderbarer Tag! DMM darf nicht aufgegeben werden, ganz im Gegenteil, es sollten viel mehr Vereine diese Erfahrung machen!

 

 

 

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Unsere langjährige Trainerin Verena Bruns wurde an diesem Wochenende mit dem Ehrenamtspreis des Kiwanis Clubs „Jugend fördert Jugend“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Altstadtfestes überreichte Vorstandsmitglied Sigfried Zech auf dem Lingener Marktplatz den zweiten und mit 250€ dotierten Preis an die Geehrte. Neben ihrem Engagement für unseren Verein, dass weit über die gewöhnlichen Trainingsstunden hinausgeht, engagiert sich Verena auch noch in der Kirchengemeinde und dem Berufsschulpfarramt von Pastor Gernot Wilke Evert. Auch hier wird ihre freundliche, offene und immer hilfsbereite Art geschätzt.

Wir als Verein sind sehr stolz und freuen uns über so viel Engagement. Wir hoffen, dass Verena, die derzeit eine Ausbildung im Christophorus Werk in Lingen absolviert, uns noch viele Jahre als Trainerin und feste Größe im Verein unterstützend zur Seite steht.

Foto: Gernot Wilke Evert

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Samstag, 10. September 2016

Es verspricht ein perfekter Wettkampftag zu werden. Unser letzter Triathlon in diesem Jahr. Nicht alle geplanten  Wettkämpfe konnten wir bestreiten, weil uns Infekte ausbremsten. Wir, damit meine ich meinen Mann und mich. Beide Altersklasse 60 und Späteinsteiger, leidenschaftliche Läufer und seit einigen Jahren auch Triathleten. Während mein Mann stolzer Finisher einiger Mitteldistanzen (1900m schwimmen/ 90 km Rad fahren/21 km laufen ) ist, habe ich es bislang nur zur Olympischen Distanz (1500m/ 40 km/ 10km ) geschafft.

Aber heute ist als Finale eine lockere Sprintdistanz angesagt. Bei  fehlerfreiem Sommerwetter in Vreden.  Als Verwöhn -Faktor gilt die Bewältigung der 500 m Schwimmstrecke im beheizten 50m Becken des Vredener Freibades, wo sich auch die  Wechselzone  und der Zieleinlauf befinden. Nach dem Schwimmen geht es von der Wechselzone aus auf die 18 km lange Radstrecke. Nachdem das Fahrrad wieder  in der Wechselzone geparkt ist, entledigt man sich der Radausrüstung, schlüpft in die Laufschuhe und ab geht es auf die Laufstrecke. Wer sich vor Wettkampfbeginn nicht ortskundig gemacht hat, hat hier die unerwünschte Gelegenheit,  viel Zeit zu verlieren. Wechselzonen und Wettkampfstrecken sind meist unübersichtlich. Ärgerlich ist es, wenn man den Ausgang zur Rennstrecke im Wettkampffieber nicht findet. Die 5 km Laufstrecke besteht aus 2 Runden. Auch hier ist wieder Orientierungsgeschick von Vorteil. Aber mit etwas Aufmerksamkeit bewältigt man die Strecke ohne verschenkte Meter und landet glücklich und stolz im Ziel, wo man Dank vieler ehrenamtlicher Helfer in ein Schlaraffenland der Erfrischungen purzelt.

Und dann kommt  als Höhepunkt des Wettkampfes  für uns noch der Platz auf dem Siegertreppchen.

Mein Mann erreichte mit der Zeit von 1:13:09 den 1. Platz seiner Altersklasse und ich Platz 1 mit der Zeit von 1:19:04 in gleicher Altersklasse.

Die Herausforderung eines Triathlons besteht in der Bewältigung der drei unterschiedlichen Sportdisziplinen in lückenloser Abfolge auf Wettkampfebene.  Fast jeder Triathlet hat dabei auch seine Problemdisziplin. Bei uns waren es gleich zwei. Sich ab einem Alter von 55 Jahren vom  Gelegenheitsschwimmer zum Kraul- Ausdauerschwimmer  und vom Shoppingradler zum Rennradfahrer zu trainieren, verlangt sportlichen Ehrgeiz und Zeit. Letzteres  erhalten wir durch den Verzicht auf TV-Konsum.

Die vierte Disziplin eines Triathlons besteht aus der richtigen Zusammenstellung der Ausrüstung für den Wettkampftag. Sinnvoll ist es, am Tag vor dem Wettkampf alles fertig (und in einwandfrei technischem Zustand ) zu packen. Eine Liste ist hier hilfreich, da viel unterschiedliches Pflichtmaterial notwendig ist.

Ich verspreche jedem am Triathlon Interessierten: es lohnt sich.

 

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Am 3. September fuhr eine M30/35- Mannschaften der STG Lingen-Nordhorn zur Deutschen Meisterschaft Team (früher DAMM) nach Essen. Der größte Erfolg war eigentlich schon die Qualifikation, die am 12. Mai in Lingen gelang. Da erreichte die STG, die extra mit dem Ziel, diese DM zu erreichen gegründet wurde, mit 8407 Punkte ein gutes Ergebnis und gehörte damit zu den 6 besten Mannschaften, die im Juli vom deutschen Leichtathletikverband eingeladen wurden.

Früh aufstehen hieß es dann am Samstag morgen, die Ersten mussten um 07:45 zur Teambesprechung in Essen sein, das übernahmen Heiner Krämer und Markus Ahrens. Alle anderen trafen sich um 06:45, erster Wettkampf war um 10 Uhr. Im Vorfeld gab es noch "Angst" um die Anfangshöhe Hochsprung, da mit Wolfgang Herbers einer von zwei Hochspringern, die diese Anfangshöhe locker drauf haben, ausgefallen war. Entsprechend war der Auftrag an die Teilnehmer der Besprechung, die Anfangshöhe etwas runterzuhandeln. Das dies gelungen war, erfuhren wir schon im Bulli, das war schon mal eine große Erleichterung.

Richtig los ging es dann um 10 Uhr mit Weitsprung und um 10:20 Uhr mit Kugelstoßen. Beide Disziplinen endeten über dem Ergebniss aus Lingen und über Soll mit 5,59 m (Ralf Niehaus) und 5,18 (Holger Theissling), spätestens da war die Grundstimmung noch besser! Im Kugelstoßen ging es dann so weiter: Beide Ergebnisse über Soll, Harald Köhler (11,86) un Holger Gellink konnten überzeugen, mehr Punkte als die Sporthochschule Köln!  Der emotionale Höhepunkt war dann der Hochsprung! Alle Mannschaften waren komplett an der Anlage versammelt, jeder feuerte jeden an, auch über Mannschaftsgrenzen hinweg! Großer Jubel bei unserer STG bei den Sprüngen von Hoger Theisling, der mit 1,48 Jahresbestleistung angereist war, und sowohl 1,55 als auch 1,60 im 2. Versuch sehr souverän übersprang. Zusammen mit den 1,70 von Ralf Niehaus auch in der Dritten Disziplin mehr Punkte als geplant! Das zog sich auch durch die Läufe über 800 m mit Stefan Würth, Birger Wieking und Markus Ahrens, über die 3000 in gleicher Besetzung, wie durch den Diskuswurf mit Holger Gellink, Harald Köhler und Ingo Buscher und mitstarken Sprints (100m) von Holger Theisling, Robert Penniggers und Ralf Niehaus durch, so dass schon vor dem abschließendem Staffellauf klar war, dass nur das Scheitern beider Staffeln eine Leistung oberhalb der Qualileistung von Lingen verhindern konnte. Beide Staffeln (Heiner Krämer, Holger Theisling, Ralf Niehaus und Robert Penniggers in Staffel 1 sowie Reinhard Frericks, Birger Wieking, Markus Ahrens und Stephan Würth) kamen aber sauber durch, und so standen am Ende 8606 Punkte und Platz 5 zu Buche! Für einen Platz auf dem Treppchen kamen wir nie in Frage, das war ziemlich schnell klar, war aber auch nie das Ziel! Es war wirklich die deutsche Spitze der Seniorenleichtathletik in Essen, was wir bei Weitsprüngen deutlich über 6 m, bei 11,06 über 100 m oder 49,98 m im Diskus anerkennen mussten. 

Es blieb aber auch die Erkenntnis, das wir in keiner Disziplin sehr weit weg waren, wir haben uns in keiner Disziplin blamiert! Außerdem haben alle Teilnehmer den Tag als sehr angenehm erlebt, es war ein großer Zusammenhalt in den Mannschaften und auch zwischen den Mannschaften. Der Tag hat sehr viel Spaß gemacht, das ganze muss unbedingt wiederholt werden, da waren sich bei der Siegerehrung, die alle mitgemacht haben, alle einig: 2017 in Kevelaer sind wir wieder dabei!

Stefan Würth, Reinhard Frericks, Harald Köhler, Ralf Niehaus, Holger Theisling, Robert Penniggers

Holger Gellink, Birger Wieking, Ingo Buscher, Heiner Krämer, Markus Ahrens

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